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Ratgeber 02.12.2025 · 6 Min. Lesezeit

Einlagensicherung verständlich erklärt: so ist Ihr Geld geschützt

FB Dr. Friederike Bauer Leiterin der Zweigniederlassung

Kaum ein Begriff fällt in Beratungsgesprächen so oft — und kaum einer wird so selten erklärt. Was die gesetzliche Einlagensicherung wirklich abdeckt, wo ihre Grenzen liegen und was darüber hinaus gilt.

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Guthaben auf Konten — Festgeld, Flexgeld, Tagesgeld — bis 100.000 Euro je Anleger und Institut. Sie greift automatisch, ohne Antrag, und zahlt im Entschädigungsfall innerhalb von sieben Arbeitstagen aus.

Was gesichert ist — und was nicht

Gesichert: Einlagen bis 100.000 € je Person. Bei Gemeinschaftskonten gilt die Grenze pro Kontoinhaber.
Zeitweise bis 500.000 €: besondere Lebensereignisse wie ein Immobilienverkauf (sechs Monate).
Nicht über die Einlagensicherung — aber getrennt geschützt: Wertpapiere. Sie sind Ihr Eigentum und liegen bei der Verwahrstelle, nicht in der Bilanz des Instituts.

Wertpapiere brauchen keine Einlagensicherung: Sie gehören Ihnen — nicht dem Institut.

Für größere Einlagenbeträge empfehlen wir die Aufteilung: Ehepartner verdoppeln die Grenze auf einem Gemeinschaftskonto, und die Kombination aus Einlagen und endfälligen Anleihen verteilt das Vermögen zusätzlich auf rechtlich getrennte Schutzmechanismen.

FB Dr. Friederike Bauer · Leiterin der Zweigniederlassung Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Stand: 02.12.2025.

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